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Kritharaki Salat zum Grillen I Grillbeilagen schnell – Grillen Salat Rezepte
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Nur 5 einfache Zutaten für den Salat + ein schnelles Dressing
- Das Curry-Balsamico-Dressing ist der heimliche Star des Rezepts
- Mindestens 4 Stunden ziehen lassen – am nächsten Tag schmeckt er am besten
- Pro Portion nur ca. 290 kcal – leicht, sättigend, perfekt für den Sommer
- Ideal als Grillbeilage – lässt sich wunderbar vorbereiten
Kennst du das? Der Grill glüht schon, die Gäste kommen in einer Stunde, und du fragst dich: Was mache ich bloß als Beilage? Kartoffelsalat haben alle schon hundert Mal gegessen, Couscous ist irgendwie immer dasselbe – und dann stolperst du über etwas, das die Runde wirklich begeistert. Genau so ist es mir das erste Mal mit diesem Kritharaki Salat gegangen.
Kritharaki – diese kleinen, reisförmigen Nudeln aus der griechischen Küche – sind in Deutschland noch ein echter Geheimtipp. Dabei sind sie so vielseitig! In diesem Rezept werden sie mit bunter Paprika, knackigem Mais und frischen Lauchzwiebeln zu einem Salat kombiniert, der durch ein unglaublich aromatisches Curry-Balsamico-Dressing zusammengehalten wird. Klingt ungewöhnlich? Ist es auch – und genau das macht ihn so besonders.
Das Beste daran: Du bereitest ihn am Vortag zu, stellst ihn in den Kühlschrank – und am nächsten Tag hast du eine Beilage, die deine Gäste nach dem Rezept fragen werden. Versprochen.
Was ist Kritharaki – und warum solltest du es öfter kochen?
Bevor wir ans Eingemachte gehen, lass mich kurz erklären, womit wir es hier zu tun haben. Kritharaki (auch Orzo oder Risoni genannt) ist eine Nudelsorte in Reisform, die in der griechischen und mediterranen Küche traditionell in Suppen, Aufläufen und Salaten verwendet wird.
Was sie so praktisch macht: Sie saugen Dressing und Aromen wunderbar auf. Wo normale Nudeln das Dressing manchmal einfach abperlen lassen, nehmen Kritharaki es richtig an – besonders nach ein paar Stunden im Kühlschrank. Das ist der Grund, warum dieser Salat am nächsten Tag noch besser schmeckt als frisch zubereitet.
Du findest sie in jedem gut sortierten Supermarkt oder im griechischen Lebensmittelgeschäft – oft auch als „Orzo” oder „Risoni” beschriftet. Preis? Absolut erschwinglich. Aufwand? Minimal. Ergebnis? Beeindruckend.
Zutaten für 5 Portionen
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Ehrlichkeit – keine langen Einkaufslisten, keine exotischen Zutaten, die du nur einmal im Jahr verwendest:
Für den Salat:
- 250 g Kritharaki
- 2 Paprika (gerne in verschiedenen Farben – das macht den Salat nicht nur leckerer, sondern auch schöner)
- 75 g Mais (aus der Dose geht prima)
- 1 Lauchzwiebel
Für das Kritharaki Salat Dressing:
- 2 EL Olivenöl
- 60 ml weißer Balsamico-Essig
- 30 ml Wasser
- 20 g Zucker
- 1 EL Currypulver
- 1 TL Salz
- 1 TL Thymian
Das Dressing klingt auf dem Papier vielleicht ungewöhnlich – Curry und Balsamico? Aber glaub mir: Diese Kombination ist ein Volltreffer. Der leicht süßliche Essig trifft auf die warme Würze des Currys, und der Thymian gibt dem Ganzen eine mediterrane Note, die perfekt zur griechischen Nudel passt.
So gelingt dir der Kritharaki Salat Schritt für Schritt

Die gute Nachricht zuerst: Du brauchst keine Kochkünste. Wirklich. Wenn du Wasser zum Kochen bringen und eine Schüssel halten kannst, schaffst du das.
Schritt 1 – Die Nudeln kochen:
Koche die Kritharaki in gut gesalzenem Wasser nach Packungsanleitung al dente – also bissfest, nicht weich. Das ist wichtig! Zu weich gekochte Nudeln werden im Salat matschig. Abgießen, kurz abkühlen lassen, in eine große Schüssel geben.
Schritt 2 – Das Dressing anrühren:
Verrühre alle Dressing-Zutaten in einem kleinen Glas oder einer Tasse: Essig, Wasser, Zucker, Olivenöl, Curry, Salz und Thymian. Probier es kurz ab – es darf ruhig kräftig schmecken, denn die Nudeln nehmen viel davon auf.
Schritt 3 – Das Gemüse vorbereiten:
Wasche die Paprika und Lauchzwiebeln. Schneide die Paprika in kleine Würfel (ca. 1 cm) und die Lauchzwiebeln in feine Ringe. Mische beides mit dem Mais in einer kleinen Schüssel.
Schritt 4 – Nudeln und Dressing verbinden:
Gib das Dressing zu den noch leicht warmen Kritharaki und verrühre alles gut. Die Wärme hilft dabei, das Dressing besser aufzunehmen – ein kleiner Trick, der einen großen Unterschied macht.
Schritt 5 – Gemüse untermischen & ziehen lassen:
Hebe jetzt das Gemüse unter, decke die Schüssel ab und stelle den Salat für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank. Und hier kommt das Geheimnis: Am nächsten Tag hat er seinen optimalen Geschmack. Plane das ein – dein zukünftiges Ich wird dir dankbar sein.
Nährwerte pro Portion
Für alle, die ein Auge auf ihre Ernährung haben – dieser Salat ist eine echte Leichtgewicht-Option bei Grillfesten:
- Kalorien: 290,2 kcal
- Kohlenhydrate: 47,7 g
- Eiweiß: 7,7 g
- Fett: 6,8 g
Für eine Grillbeilage sind das wirklich faire Werte – vor allem, wenn man bedenkt, wie sättigend Kritharaki sind. Hier greift niemand aus Verzweiflung nochmal zur Wurst.
Meine liebsten Tipps für den perfekten Kritharaki Salat
Nach einigen Versuchen habe ich ein paar Dinge gelernt, die den Unterschied zwischen „ganz okay” und „wow, Rezept bitte!” ausmachen:
Tipp 1 – Rote und gelbe Paprika verwenden: Grüne Paprika hat einen leicht bitteren Eigengeschmack, der mit dem süßlich-würzigen Dressing nicht so harmoniert. Rot und gelb bringen natürliche Süße mit – das passt perfekt.
Tipp 2 – Den Salat nicht frisch servieren: Ich weiß, es ist verlockend. Aber dieser Salat braucht Zeit. Das Dressing muss in die Nudeln einziehen, die Aromen müssen sich verbinden. Wer zu früh serviert, verpasst das volle Geschmackserlebnis.
Tipp 3 – Kurz vor dem Servieren abschmecken: Nach dem Kühlschrank können die Aromen etwas matter wirken. Ein kleiner Schluck Essig, eine Prise Salz oder ein Spritzer frisches Olivenöl kurz vor dem Servieren bringt alles wieder auf Hochtouren.
Tipp 4 – Für größere Mengen einfach verdoppeln: Das Rezept skaliert wunderbar. Für 10 Personen einfach alle Zutaten verdoppeln – Zubereitungszeit bleibt fast gleich.

Fazit: Deine neue Lieblingsgrillbeilage
Ich sage es ehrlich: Dieser Kritharaki Salat hat bei mir den Kartoffelsalat vom Thron gestoßen. Er ist unkompliziert in der Zubereitung, optisch ein Hingucker und geschmacklich eine wirklich schöne Überraschung. Das Curry-Balsamico-Dressing ist mutig – aber auf eine Art, die alle überzeugt, die es probieren.
Das Beste? Du machst ihn am Abend vorher, und am Grillabend hast du eine Beilage, um die du dich nicht mehr kümmern musst. Mehr Zeit für Gespräche, kühle Getränke und den Duft des Grills – so soll ein Sommerabend sein.
Probier es aus, und schreib mir in den Kommentaren: Hast du das Dressing angepasst? Anderes Gemüse verwendet? Ich bin gespannt auf deine Version! 🌿🍋
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Häufige Fragen zum Kritharaki Salat (FAQ)
1. Wie lange ist der Kritharaki Salat haltbar?
Im Kühlschrank, gut abgedeckt, hält sich der Kritharaki Salat problemlos 2 bis 3 Tage. Er wird mit der Zeit sogar noch aromatischer, da das Dressing weiter in die Nudeln einzieht. Ideal also zum Vorkochen – zum Beispiel für ein mehrtägiges Grillfest.
2. Kann ich den Salat auch warm servieren?
Grundsätzlich ja – aber er entfaltet seinen vollen Geschmack eindeutig als gekühlter Salat. Die Aromen des Dressings kommen kalt besser zur Geltung, und die Textur der Kritharaki bleibt angenehmer. Als warmes Gericht würden sich die Nudeln eher in Richtung Nudelauflauf entwickeln – lecker, aber ein anderes Gericht.
3. Was kann ich anstelle von Balsamico-Essig verwenden?
Der weiße Balsamico-Essig ist hier erste Wahl, weil er milder und leicht süßlich ist. Du kannst ihn aber ersetzen durch: weißen Weinessig (etwas schärfer, Zucker leicht erhöhen), Apfelessig (fruchtig-mild, funktioniert sehr gut) oder hellen Reisessig (sehr sanft, asiatische Note). Dunkler Balsamico würde den Salat färben und geschmacklich dominieren – lieber weglassen.
4. Kann ich das Rezept vegan oder glutenfrei zubereiten?
Das Rezept ist in seiner Grundform bereits vollständig vegan – keine tierischen Produkte enthalten. Für eine glutenfreie Variante ersetze die Kritharaki einfach durch glutenfreie Reisnudeln in ähnlicher Form (z. B. glutenfreies Orzo oder kurze Reispasta). Das Dressing ist von Natur aus glutenfrei – nur das Currypulver kurz prüfen, manche Mischungen enthalten Spuren.







